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Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1
BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Als ich im Jahr 1984 zum ersten Mal in High Wycombe in der Grafschaft Buckinghamshire nordwestlich von London vor dem alten Firmengebäude der Sundown Works stand, dachte ich, ich sei hier falsch. Dieser Eindruck erhärtete sich nach vorsichtigem Betreten des Gebäudes. Das Gebäude war eine alte Möbeltischlerei und ich konnte mir nicht vorstellen, dass hier die wunderbaren und heißbegehrten Wal-Bässe hergestellt werden. Nach einigen Minuten des Umherstreifens kam ein Mitarbeiter auf mich zu, und ich fragte ihn nach der Electric Wood Limited. In Gedanken sah ich mich schon die enge Chairborough Road vor dem Gebäude weiter herunterfahren, um woanders zu suchen. Doch kurz und knapp kam seine Antwort: „Upstairs“, und über eine wackelige Holztreppe ging es dann aufwärts. Hier war es genauso so staubig wie unten, und nachdem ich dann die Holztür mit einem kräftigen Ruck aufgestoßen hatte, stand in mittendrin in Electric Wood Limited, der Wiege der legendären Wal-Bässe. Der erste Mitarbeiter, der auf mich zukam und mich freundlich begrüßte, war der zweite Chef Pete „The Fish“ Stevens.

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1Bei dem in dieser Gegend weit verbreiteten „Nuscheldialekt“ kam ich mit meinem damaligen Schulenglisch nicht sehr weit und verstand auch nur die Hälfte dessen, was Pete mir da erzählte. Allein „Tea with milk and sugar?“ war gut zu verstehen und ich bejahte seine Frage, was mir etwas Zeit verschaffte. Ich kann mich noch gut an das Geräusch der Fräsen und Sägen in diesen kleinen, flachen und stickigen Räumen erinnern. Meine Augen juckten nach einigen Minuten in dieser dicken Luft.

In diesem großen Raum mit den mit Teppich überzogenen Werkbänken fand die Endmontage statt. Links und rechts an den Wänden hingen viele fertige Bodies, die auf ihre Fertigstellung warteten. In einem der Nebenräume wurden weitere Korpusse gefräst und Hälse bearbeitet. Hier war Luftholen ohne Schutzmaske unmöglich. Dann gab es noch einen kleinen Showroom, in dem die fertigen Bässe auf ihre Auslieferung warteten. Dort durfte man auch mal kurz Hand anlegen und die Bässe anspielen.

Ich kann mich noch gut an meine erste Begegnung mit einem Wal erinnern: Während einer „Rock Pop in Concert“-Fernsehsendung aus der Dortmunder Westfalenhalle am 24.8.1984 mit den Simple Minds und Derek Forbes am Wal-Bass saßen ein Kumpel und ich damals staunend vor der Glotze und haben jeden Ton dieses Basses genossen. Vor allem bei dem Song „The American“ war perfekt zu hören, wie der Wal-Bass die mit Plektrum gespielten Töne sauber übereinander legt. Man kann sich sogar Ausschnitte dieses sehr dynamischen Auftrittes heute noch auf You- Tube anschauen.

Bei einem Song mit einem prägnanten Bass- Intro war es dann um mich geschehen: So ein Bass musste getestet werden! Es gab in dieser Zeit nicht viele wohlsortierte Fachgeschäfte, die einen Wal-Bass vorrätig hatten. Also, auf nach England...

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1Der Wal-Bass klang bei meinem Test in High Wycombe exakt, wie ich es erwartet hatte. Ich war sofort Feuer und Flamme. Allein an den stark nach hinten ausgeprägten V-förmigen Hals musste ich mich als Stingray-Dauerspieler erst einmal gewöhnen. Die Griffbrettbreite war hingegen fast identisch, und über die gesamte Halslänge angenehm und gleichbleibend schmal, ähnlich wie bei einem Rickenbacker. Die schnelle und direkte Ansprache des Tons war fantastisch. Vier Monate musste ich mich damals gedulden, um meinen ersten Wal in den Sundown Works persönlich abzuholen. Aus diesen damals auch beruflichen Trips nach England entstand eine Freundschaft zu Pete und dem eigentlichen Namensgeber Ian Waller (einem sehr ruhigen und sympathischen Zeitgenossen, der mit nur 43 Jahren im Jahr 1988 deutlich zu früh verstorben ist!).

Diese beiden Bassbauer waren lange ein unschlagbares Team. Ich war damals spätestens alle zwei bis drei Monate wieder drüben in High Wycombe, und es wurde schnell Tradition, dass ich bei jedem Trip unbedingt einige Kisten „German Beer“ mitbringen musste. Je nach Stress und Auftragslage bei Electric Wood wurde der Gerstensaft gleich nach meinem Ankommen auf die Frage getestet, ob er denn auf der Fahrt irgendwelchen Schaden genommen hätte. Mittlerweile ist leider auch Pete „The Fish“ nach langer Krankheit im Jahr 2011 verstorben, aber diese lustigen und feucht-fröhlichen Abende mit einigen Jam Sessions trage ich tief in meinem Herzen. Ich habe Ian und Pete viel zu verdanken. Besonders natürlich die Bässe, die sie für mich in den Jahren gebaut hatten, aber auch dass ich die Ehre hatte, gemeinsam mit Jonas Hellborg mit einem ebenfalls für mich gebauten Wal Double Neck-Bass durch die Lande zu reisen. Mein Double Neck war vom Walnuss- Holz sogar noch etwas schöner ausgefallen als der von Jonas, und besaß darüber hinaus goldene Hardware. Mehr als zwölf Jahre lang war diese 7,8 kg schwere „Pommesgabel“ mein treuer Begleiter!

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1
Heute möchte ich euch hier im Bass Museum einen sehr seltenen Wal-Bass vorstellen. Ein sogenannter „Übergangsbass“ von der ersten Pro Bass-Serie zur späteren Custom Bass-Serie.

Die ab 1976 gebauten JG Pro-Bässe waren gut, aber leider auch ziemliche „Dumpfheimer“. Knurrig ohne Ende, aber unterm Strich speziell und gewöhnungsbedürftig. Beim Pro Bass (Pro steht für Production, also wie Serienfertigung), gab es ab 1979 neben passiven Modellen auch aktive, mit einer ausgetüftelten Elektronik mit parametrischen Soundfiltern pro Tonabnehmer. Zusätzlich konnte mit kleinen Schiebeschaltern im Pickguard für jeden Pickup ein EQ-Preset abgerufen werden. Ein weiterer Schalter aktivierte den sogenannten „Pick Attack“, einen schmalbandigen Höhenboost.

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1Etwas später verschwand der Ausschalter am Volumen-Poti. Bei den ersten Bässen machte es bei ganz zugedrehtem Poti irgendwann „Klick“, und der Bass war aus und verbrauchte selbst bei eingestecktem Kabel keine unnötige Batterie-Power mehr.

Die sehr eleganten schwarzen Alu-Potiaufsätze sehen nicht nur toll aus, sondern lassen sich auch sehr gut bedienen. Auch der Nullpunkt aus Chrom, welcher auf der Korpusoberfl äche sitzt, ist sehr geschmackvoll. Die Pro-Bässe besaßen überwiegend ein Kunststoff-Schlagbrett, auf welchem die gesamte Elektronik verschraubt war. Bei den späteren Custom-Bässen wanderte alles auf die Bodyrückseite und wurde dort mit einem Deckel verschlossen. Hier befi nden sich auch das Batteriefach und zwei kleine Trimpotis, die mit einem Schraubendreher zusätzlich eingestellt werden können. Die zuvor erwähnte Höhenanhebung wird hier ebenso einstellbar wie die Gesamtlautstärke des Basses.

Ab Mitte der Achtziger Jahre wurden die parametrischen Filter noch leicht verändert. Die beiden Low-Pass-Soundfi lter des hier gezeigten Basses arbeiten etwas anders als die späteren Modelle. Selbst kleine Drehungen und Einstellungen sind sofort hörbar, zusätzlich können beide Soundpotis noch herausgezogen werden, dann erhalten diese einen 10 dB-Boost der eingestellten Roll-Off-Frequenz. Dazu kommt noch das wichtige Balancepoti. Bei den älteren Pro-Bässen gab es noch einen Rickenbacker-üblichen 3-Wege-Pickupschalter, und jeder Tonabnehmer verfügte zudem über einen separaten Lautstärkeregler plus einen Regler für das Mastervolumen.

Mit den vielen Klangmöglichkeiten auf so einem Wal kann man schnell glücklich und zufrieden werden. Von Jaco-typischen knurrigen Mitten auf dem hinteren Pickup, über druckvolle Rockbässe auf dem vorderen Halstonabnehmer, und eine gute ausbalancierte Mittelposition für gute Slap-Attacken ist alles vorhanden, was das Bassistenherz begehrt. Die ursprüngliche Idee bei den Wal-Bässen im Gründungsjahr um 1975 war, eine Mischung zwischen Fender- und Gibson-Bässen zu erzielen. Dieses Konzept ist bei den späteren Instrumenten immer noch gut hörbar.

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1Die Humbucker können übrigens mit einem kleinen Inbus an den Polen verändert und nach eigenem Geschmack genau justiert werden. So etwas gefällt mir immer, denn ich habe es schon oft erlebt, dass bei einem Bass eine Saite deutlich leise war als die anderen – und dieses Problem lässt sich hier mit ein paar Umdrehungen beheben. Aber wenn da niemand unnötigerweise herumgefummelt hat, dann sollte die Einstellung des alten Pete perfekt sein, denn der Mann hatte schlicht ein ultimatives Gehör, was seine Bässe anbelangte.

Ins Staunen gerieten die Jungs von Wal übrigens, als ausgerechnet der Jazzgitarrist John McLaughlin seinem damaligen Bassisten Jonas Hellborg riet, sich einen Bass aus Walnuss bauen zu lassen, da er der Meinung war, dass dieser Sound perfekt zu seinen Wechter- Akustikgitarren passen würde. Wie Recht McLaughlin doch damit hatte, wurde uns nach dem ersten Double neck Bass aus massiven Walnuss (und meinem darauffolgenden Bass) deutlich klar! Ich kann mich noch gut an die erstaunten Gesichter bei meinen Wal-Bassworkshops erinnern, die ich damals durchführte. Dort habe ich die Custom Bass- Modelle mit Mahagonikern und verschiedenen Decken vorgeführt, sowie später auch die damals neuen MK 2-Fünfsaiter vorgestellt. Doch wenn zum Schluss der Doppelhälser ins Spiel kam, war die Begeisterung groß, denn dieses Teil klang einfach wahnsinnig gut! Das lag aber nicht nur an diesem guten Klangholz, sondern auch an der leicht veränderten Pickup-Position. Jeder Bass besaß nur einen Humbucker und dieser war in einer Stingrayähnlichen Position mehr in Richtung Korpusmitte untergebracht.

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sf_ico_s Bridge

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sf_ico_s Neck Pu

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sf_ico_s Parametric Sound Filter

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sf_ico_s Slap, Bridge, Höhen boost

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sf_ico_s Slap, Bridge, ohne Höhenboost

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sf_ico_s  Slap mit Höhenboost

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sf_ico_s  Slap ohne Höhenboost

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Aber ich muss gestehen: Mit zwei Humbuckern sind die Möglichkeiten der Ton-Variation natürlich abermals wesentlich größer – heutzutage möchte ich den Hals-Tonabnehmer mit seiner Wärme nicht mehr missen!

Bei dem hier gezeigten Prototype Model ist noch die ursprüngliche alte (große) „Entenfuß“-Kopfplatte aus den Anfangszeiten erhalten. Zusätzlich erhielten die 1980 gebauten Modelle den Namen Custom Bass auf der Kopfplatten-Vorderseite. Die Seriennummer ist auch noch eine Pro Bass PB-Nummer. Diese wurden ab Ende 1978 verbaut. Zuvor (ab 1976) gab es nur die nach einem der ersten Wal-Bassspieler John Gustafson benannten JG-Seriennummern. Bei dieser anfänglichen Serie waren die Bodies meistens aus Ahorn und oft farbig lackiert – Black oder Sunburst mit einem Schlagbrett aus Leder. Dieses naturbraune Lederteil war oben noch von Hand verziert worden. Ich habe mal den Bass von Alan Spenner gespielt, damals Bassist bei Roxy Music. Sein alter JG Bass hatte noch diese wunderschönen alten Details – einfach traumhaft! Diesen Bass hatten Ian und Pete von Electric Wood durch einen etwas traurigen Zufall wiederbekommen. Ein Schnapshändler rief eines Tages in der Werkstatt an, um sich nach dem Wert dieses Instrumentes zu erkundigen, weil ein Kunde von ihm – nämlich Alan Spenner – in seinem Schnaps laden den Bass gegen einige Kisten schottischen Whisky tauschen wollte. Pete Stevens sagte dem Ladenbesitzer, er sollte den Whisky rausgeben, er käme vorbei um alles zu bezahlen und sein altes Instrument wieder mitzunehmen.

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1
Für die Custom Bass-Serien begannen die Nummern ab Ende 1981 Anfang 1982 mit „W 2000“. Auch das Firmenlogo wurde bei der verkleinerten neuen Kopfplattenform in die Mitte gesetzt. Auf dem dunklen Holzstreifen steht noch klein „Made in England“. Die V-Halsform ist über die Jahre gleich geblieben, und auch die großen Schaller-Mechaniken wurden gern bei Wal verbaut. Der mehrstreifige Hals hatte Ahornseitenteile, die mit zwei dunklen Streifen tropischen Hartholzes vom Kern aus Hornbeam abgesetzt waren, und erhielt ein dunkles Palisander-Griffbrett mit 21 Bünden.

Bei den Fretless-Bässen nutzte Wal in der Regel Ebenholz. Später gab es dann auch 24bündige Hälse, obwohl wir Bassisten ja oberhalb der 12. Bundes eigentlich eh nichts mehr zu suchen haben, wie einige Leute behaupten. Diese Instrumente hießen MK 2 wegen der anderen Korpusform. Ab dieser Serie gab es von Wal auch Fünfsaiter.

Bei diesem Bass ist der Body einteilig und mit zwei Ebenholz-Rallyestreifen von oben versehen. Der massive und sehr seltene Rosewood- Korpus klingt härter als die üblichen mehrschichtigen Bodies mit Mahagoni-Kern. Der Ton ist ähnlich wie beim Walnuss-Doubleneck schnell und hart, sehr klar und dennoch betont mittig, aber sehr ausgewogen. Das Matt-Finish ist durch das jahrelange Bespielen hier und da etwas speckig geworden.

Wal-Bässe haben an der Zarge zwei Ausgänge: eine Klinkenbuchse und einen XLR Ausgang, den es bei den älteren Pro Bässen nur auf Anfrage gab. So kann man im Studio direkt über den XLR ins Pult oder auf einer Bühne evtl. direkt in die Stage-Box spielen. Die Brücke ist bei den frühen Wal-Bässen noch in Chrom, ab ca. 1983 wurden sie dann in Schwarz beschichtet. Ein Problem: Die Höhenverstellschrauben drehten sich beim Spielen leider langsam aber sicher nach unten. Irgendwann steht das Saitenböckchen dann komplett schief und muss wieder justiert werden. Doch die Wal-Leute wussten auch, was in diesem Fall zu tun war: Man muss das Böckchen ganz rausdrehen und ein paar Tropfen Kerzenwachs in das Schraubengewindeloch tröpfeln. Dann das Böckchen wieder vorsichtig reindrehen und auf seine alte Position bringen – weg ist das Problem!

Gebrauchte Wal-Bässe sind heutzutage sehr schwer zu bekommen und recht preisstabil. Für einen guten Wal muss man schon gebraucht mindestens 2.500,– bis 3.000,– Euro anlegen. Aber wenn der Bass von seinem Vorbesitzer gepflegt wurde und alles in Ordnung ist, lohnt sich die Sache in jedem Fall!

BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter BassMuseum Wal Pro Bass Prototype Custom Bass – später MK 1. Von Hermann Eckholt – The Bass Hunter

Bass Professor 3/2013, Ausgabe 70. BassMuseum: Wal Pro Bass Prototype Custom Bass - später MK 1Ich werde Ian und Pete nie vergessen und bin dankbar, dass es diese Experten und ihr Team gegeben hat, die eine wertvolle Hinterlassenschaft für uns Bassisten durch ihre gute Arbeit und ihren klangvollen Ideenreichtum geschaffen haben. Ein Mitarbeiter namens Paul Herman, der über 18 Jahre zum Wal- Team gehörte, setzt übrigens seit einiger Zeit den Wal-Mythos fort und baut in seiner neuen Werkstatt in Surrey die bekannten MK 1 und MK 2 Modelle und hat mit dem etwas schlankeren Wal MK 3 sogar eine eigene Version erschaffen. Infos gibt es unter: www.walbasses. co.uk                              Bis zum nächsten Mal, euer Bass Hunter
<- Hermann Eckholt mit seinem Wal-Doppelhals in den 80er Jahren.

Bass Talk

  • Stanley Clarke:



    • Samstag, 15. Juli 2017
    QUASIMODO Berlin


    • Sonntag, 16. Juli 2017
    Kurfürstenstraße 4,
    32052 Herford

     
  • Jackson Trip - Rüdiger Baldauf
    Mittwoch, 28./29. Juni 2017 | 20:00 im "Alten Pfandhaus in der Kölner Südstadt"




    Mit Marius Goldhammer am Bass.

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  • Ida Nielsen beim diesjährigen FEEL THE BASS am 15. Oktober in Mannheim.



BS: 52er



Der Mythos von Fender ist ungebrochen! Immer wieder erreichen uns Anfragen, mehr über ältere Fender- Bässe zu berichten. Natürlich kommen wir diesem Wunsch gern nach und präsentieren euch hier ein erlesenes Schmuckstück aus den Anfangstagen des elektrischen Basses. Der E-Bass wurde ja „nur“ deshalb erfunden, weil Gitarristen Kontrabass spielen sollten. Für die Vielzahl der Gitarristen gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu wenig Jobs. Dafür gab es einen Mangel an Kontrabassisten. Also baute Leo Fender 1951 den Fender Precision Bass, nachdem er erst im Jahr zuvor seine erste E-Gitarre der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt hatte.

1952 Precisionbass

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An einem Höfner Beatle Bass kann man sich einfach nicht sattsehen! In Ergänzung zum BASS MUSEUM, dass euch einen seltenen Höfner 500/1 aus dem Jahr 1963 zeigt, könnt ihr euch hier von einem Exemplar aus dem Jahr 1965 die Augen massieren lassen. Auf den Bildern kommt die schöne Korpusform mit den typischen Haarrissen besonders gut zur Geltung. Ebenso die großen Pickup-Rahmen und das Hals-Binding, das erstmals ab 1964 eingesetzt wurde. Das Perlmutt-Schlagbrett ist wunderbar nachgedunkelt und passt zum kleinen Elektronik-Fach. Das Finish ist bei diesem alten Exemplar besonders schön und – wie die Beatles, die uns hier in Form kleiner Figuren begegnen – einfach zeitlos!

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Bass Special: HANDS

„100 Bilder sollen es werden“, sagte sich der Fotograf und Musiker Marc Mennigmann im August 2014. „Und präsentieren werde ich die Aufnahmen in Ausstellungen und in einem Buch.“ ...

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