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Story: Der Fender Precision Bass (Teil 3)

Hallo, liebe Leser! Nach dem einführenden Teil und den Bässen aus dem Jahre 1951 und 1952, die in den letzten Ausgaben vorgestellt wurden, wenden wir uns nun dem Jahr 1953 zu. 1953 war die Nachfrage nach Fender-Instrumenten angewachsen, deshalb kaufte sich Leo Fender Bauland im Osten von Fullerton und errichtete im Frühjahr 1953 drei neue Fabrikgebäude in der S. Raymond Avenue Nr. 500. ... (BP 1/2013, Ausgabe 68, Seite 68)

Der Bass mit der Seriennummer #1443 wurde im Jahr 1953 gebaut – wieder einmal belegt also auch hier eine hohe Seriennummer, dass es damals keine chronologischen Seriennummern gab. Das Halsdatum lautet 07-28-53 (nach amerikanischer Schreibweise also der 28. Juli 1953). Das Datum in der Halstasche weist auf den 24. März 1953 hin. Teilweise können die Daten bis fünf Monate auseinander liegen. Ursache hierfür könnte in diesem Fall der Umzug der Produktion in die neuen Produktionsanlagen sein.

Das Schlagbrett dieses Basses weist deutliche Wellungen auf, ein Hinweis darauf, dass das Material der Schlagbretter doch sehr empfindlich sein kann.

Besonderheiten des Jahres 1953

Einmal mehr findet sich ein brauner Kondensator der Marke Cornell-Dublier im Elektronikfach. Diese Kondensatoren sind auch als „Chiclets“ bekannt. Bei diesem Bass wurde zudem ein extra Widerstand am Lautstärkepotentiometer eingebaut. Diese Besonderheit habe ich bisher tatsächlich nur bei diesem Bass entdecken können. Es könnte sich um einen Versuch handeln, Änderungen am Ton vorzunehmen. Jedoch sind diese wohl so marginal, dass der zweite Widerstand bei allen anderen Bässen weggelassen wurde.

Eine weitere markante und daher einfach zu entdeckende Besonderheit stellt der Wechsel des Fender-Logos („decal“) dar. Im Jahre 1953 wurde auf die zweite Version des Abziehbildchens umgestellt. Wie immer bei Fender gab es jedoch eine fließende Umstellung. Daher finden sich bis ins Jahre 1955 Bässe, die noch die erste Version des Logos aufweisen.

Im Gegensatz zur ersten Version verläuft die Wolke des Abziehbildchens um das Fender-Logo direkt um die Buchstaben herum, die Buchstaben „e“ und „n“ liegen nun sehr nahe am Rande des Abziehbildchens und die Kanten folgen den Buchstaben. Diese Änderung ist auch für Nicht- Fachleute leicht zu erkennen. Weiterhin auffällig ist die Verwendung von Kreuzschlitzschrauben – nun auch zur Verschraubung des Schlagbrettes. Im Jahre 1953 wurde vollständig auf Kreuzschlitzschrauben umgestellt.

Ich bedanke mich für Euer Interesse an den alten Fender-Bässen aus den 50er Jahren. Alles Gute und bis zur nächsten Ausgabe, in der ich einen Bass aus dem Jahre 1954 vorstellen werde.

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DAS GESCHAH 1953 ■ Josef Stalin stirbt, was den Prozess der Entstalinisierung in der UdSSR in Gang setzt. Sein Nachfolger Chruschtschow setzt auf eine gemäßigtere Politik. ■ In der DDR kommt es am 17. Juni zum Volksaufstand. Der Tag wird bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 in Westdeutschland zum „Tag der deutschen Einheit“. ■ Der 1950 ausgebrochene Koreakrieg kommt endlich zu seinem Ende. Er hatte vier Millionen Menschenleben gefordert, darunter geschätzte drei Millionen zivile Opfer. Zudem wurde fast die gesamte Industrie des Landes zerstört. ■ Der schwedische Physiker Erik Lundblad stellt die ersten synthetischen Diamanten her. ■ Eugene Aserinsky und Nathaniel Kleitman entdecken an der University of Chicago den REM-Schlaf. ■ Warner Bros. bringt seinen ersten 3D-Film „House of Wax“ (Deutscher Titel: Das Kabinett des Professor Bondi) in die Kinos. ■ Edmund Hillary und Tenzing Norgay meistern die Erstbesteigung des 8848 Meter hohen Mount Everest.

Bass Talk

  • Nik West
    BASS PROFESSOR präsentiert Nik West live! In der Ausgabe 4/2015 hatten wir die Ausnahmebassistin Nik West mit einer opulenten Story vorgestellt – nun gibt es Good News! Die einzigartige Nik kommt mit ihrer Band für drei exklusive Konzerte nach Deutschland! Für Fans der Funk & Soul-Musik ein absolutes Highlight!
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  • -> FEEL THE BASS

BS: 52er



Der Mythos von Fender ist ungebrochen! Immer wieder erreichen uns Anfragen, mehr über ältere Fender- Bässe zu berichten. Natürlich kommen wir diesem Wunsch gern nach und präsentieren euch hier ein erlesenes Schmuckstück aus den Anfangstagen des elektrischen Basses. Der E-Bass wurde ja „nur“ deshalb erfunden, weil Gitarristen Kontrabass spielen sollten. Für die Vielzahl der Gitarristen gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu wenig Jobs. Dafür gab es einen Mangel an Kontrabassisten. Also baute Leo Fender 1951 den Fender Precision Bass, nachdem er erst im Jahr zuvor seine erste E-Gitarre der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt hatte.

1952 Precisionbass

Bass Special


An einem Höfner Beatle Bass kann man sich einfach nicht sattsehen! In Ergänzung zum BASS MUSEUM, dass euch einen seltenen Höfner 500/1 aus dem Jahr 1963 zeigt, könnt ihr euch hier von einem Exemplar aus dem Jahr 1965 die Augen massieren lassen. Auf den Bildern kommt die schöne Korpusform mit den typischen Haarrissen besonders gut zur Geltung. Ebenso die großen Pickup-Rahmen und das Hals-Binding, das erstmals ab 1964 eingesetzt wurde. Das Perlmutt-Schlagbrett ist wunderbar nachgedunkelt und passt zum kleinen Elektronik-Fach. Das Finish ist bei diesem alten Exemplar besonders schön und – wie die Beatles, die uns hier in Form kleiner Figuren begegnen – einfach zeitlos!

Höfner Beatle Bass

Saiten-Test



Der große Bass Professor Saiten-Test

Zum Test:
Der Einfluss von Saiten auf den Klang wird meist sehr unterschätzt. In der Regel nimmt man die Saiten, die einigermaßen günstig sind. Angesichts der Preise, die zum Teil für einen Satz Basssaiten aufgerufen werden, sicherlich auch ein naheliegender Weg. 13 Hersteller im Test.

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Service:



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Strings:

5-saiter Bässe

Test:
SR2000, Signature Series, Blue Steel, Blue Steel Nickel Plated, Helix SS, Helix NPS
Obwohl man bei Dean Markley bereits seit 1972 Saiten produziert, zählte das Unternehmen nie zu
den Riesen in der Branche. Dennoch hat Dean Markley gerade für uns Bassisten ein paar bemerkenswerte
Drähte im Angebot.

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