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Story: FENDER Factory Tour



Nimmt man von Anaheim aus den Highway 91 in östlicher Richtung, landet man nach einer 30 minütigen Fahrt in Corona, das immer noch zum Großraum von Los Angeles gehört. In Corona steht die für einen Bassisten wohl wichtigste Fertigungshalle der Welt: die von Fender! Im Rahmen der letzten NAMM sind wir einer Einladung von Fender gefolgt und durften uns in den heiligen Hallen mal umsehen. Wir nehmen euch jetzt mal mit auf eine Tour...

Am Anfang des Fender-Komplexes befindet sich das Fender Visitor Center, dass einem kleinen Museum gleicht, in welchem man aber auch Fender Fan-Artikel erwerben kann. Man durchläuft beim Eintreten in das Visitor Center eine Galerie, in der sich (hinter Glas) die Gitarren der größten Gitarristen aller Zeiten befinden: es gibt Original-Gitarren von Jimi Hendrix, Eric Clapton, Ritchie Blackmore, Jeff Beck & Co. zu sehen! Ein paar Meter weiter steht man ehrfürchtig von dem Portrait jenes Mannes, dem wir die Geburt des E-Basses zu verdanken haben: Leo Fender! Die Vitrine veranschaulicht wie er, bevor er 1950 mit der Produktion von E-Gitarren anfing, zuerst Steel Guitars herstellte. Übrigens – auch das ist sein Verdienst – lieferte er stets den passenden Verstärker dazu! Und da haben wir ihn auch schon: einen lupenreinen Fender Precision, der 1951 das Licht der Welt erblickte. Dieser Bass war und ist der Urmeter der Bass-Szene und diente als Vorlage für alle Bass-Gitarren, die danach kommen sollten! Man müßte Leo Fender endlich ein Denkmal setzen! Im Visitor Center konnte man den (im Fender Custom Shop hergestellten) Bass von Jaco Pastorius bewundern, der mit seinem bundlosen Jazz-Bass- Sound eine Revolution auslöste. Jacos Energie und Klangmacht sind bis zum heutigen Tag einzigartig und unerreicht und werden stets mit dem Fender-Bass in Verbindung gebracht.













Ausgestattet mit Schutzbrillen für die Augen tauchen wir hier ein in die Fertigungshalle von Fender. Mit sichtlichem Stolz verkündet die Company, dass alle Materialien, die für die Herstellung einer Fender-Gitarre oder eines Basses benötigt werden, in einer einzigen Halle hergestellt werden. 600 Beschäftigte stellen pro Werktag 500 Gitarren und Bässe her.



Das Foto zeigt einen Ausschnitt jenes Werkbereiches, wo die Metallteile für die Gitarren gefertigt werden.



An dieser Station werden die Pickgaurds hergestellt. Fender-Bässe ohne Pickguards sind eher eine Seltenheit.




Hier befinden wir uns schon im Sägewerk der Fender Factory. Wie man unschwer erkennen kann, liegen hier die Rohlinge, aus denen im nächsten Schritt die Hälse gefertigt werden. Als Basis für die Fender-Hälse dient (was sonst?) hochwertiges Ahorn. Hier blickt man auf einen Stapel Griffbretthölzer aus Palisander, das, neben dem Ahorn, gern auf Fender-Gitarren und -Bässen verbaut wird. Für die Bodies kommen grundsätzlich zwei Holzsorten zum Einsatz: Esche und Erle.



Mit dieser Holzauswahl hatte Fender schon in den Fünfzigern den klanglich entscheidenden Grundstein gelegt. Der große Konkurrent Gibson verbaute weiterhin Mahagoni, das den Klangreichtum eines Fender-Basses nie wirklich erreichen sollte.




Natürlich wird jeder Basshals so oft geschliffen, bis er die richtigen Maße erreicht hat, wie man an dieser Station sieht. Dieses Bild zeigt einige Stapel Bass-Bodies vor der Weiterverarbeitung.



Diese Abteilung ist eine kleine Augenweide für sich, denn hier wird einmal mehr deutlich, wie viele Rock- und Jazz-Stars sich eines Fender-Basses bedienen. Müssten wir diese Stars alle aufzählen, könnten wir mehrere Bücher füllen. Um die richtigen Halsmaße zu erzielen, erspähten wir Hälse von Jaco Pastorius, Pino Palladino, Dusty Hill von ZZ Top, Reggie Hamilton, etc.



Auf diesem Bild wartet eine Riege Fender Jazz Bass Bodies auf die Lackierung. Aus technischen Gründen konnten wir die Lackierräume nicht betreten. Das war nicht weiter tragisch, denn gleich im Anschluss gab es eine echte Überraschung... ... Alles Gute kommt von oben! Wir staunten nicht schlecht, denn alle Bodies werden zum Trocknen und Aushärten unter die Decke gehängt! Das ist – von unten betrachtet – ein beeindruckender Anblick. So ähnlich wie bei einem Weihnachtsbaum, der mit Geschenken vollgehängt wurde.



An verschiedenen Station wird schwer gearbeitet: hier wird montiert, gelötet, geschraubt, es werden Saiten aufgezogen, gestimmt und gespielt. Das Bild zeigt nur einen Ausschnitt.



Und auf einmal steht man mittendrin! Die Rede ist vom berühmten Fender Custom- Shop, wo alle Fender-Instrumente entstehen, die keinem Serien-Instrument entsprechen. Hier werden Träume wahr gemacht, denn hier kann man sich seinen Fender-Bass nach eigenen Wünschen zusammenstellen lassen. Nicht nur für Fender-Fans ist dieser Ort ein kleines Paradies. Noch eine Stufe über dem Fender Custom Shop stehen die sogenannten Masterbuilt Fender-Instrumente, die von Hand hergestellt werden, wie zu Leos Zeiten in den Fünfzigern! Hierbei entstehen einzigartige Instrumente, die (fast) ausschließlich auf Kundenwunsch gebaut werden. Gegen entsprechendes Kleingeld legt der Masterbuilder Hand an und baut dir den Bass deiner Träume! Das Team der Masterbuilder besteht momentan aus neun Leuten.



Das Foto zeigt den Masterbuilder Paul Waller bei der Arbeit. Diese Abteilung war natürlich der Höhepunkt der Factory Tour. Wir hoffen, euch hat der kleine Rundgang durch die Fertigung bei Fender gefallen. Wir bitten um Verständnis, dass wir euch längst nicht alle Fertigungsschritt im Einzelnen zeigen konnten, dafür sind es einfach zu viele. Allerdings war es bestimmt nicht das letzten Mal, dass wir die Fender-Factory besucht haben. Bedanken möchten wir uns nochmals beim Fender-Team, namentlich Oliver Schwung, für die nette Einladung nach Corona!



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