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Aus dem Leben eines Studiobassisten: Raoul Walton

Aus dem Leben eines Studiobassisten: Raoul Walton

In der Serie „Aus dem Leben eines Studiobassisten“ erzählen Bassheroes kurze Anekdoten aus ihrem Alltag im Tonstudio. Für viele Bassisten war und ist der Beruf des Studiobassisten ein Traumjob. Doch leider werden Studiobassisten immer weniger gebucht, und das liegt nicht nur an der digitalen Studiotechnik. Der US-Amerikaner Raoul Walton wuchs in der berüchtigten Bronx in New York auf. Nach seinem Umzug nach Europa arbeitete er Anfang der achtziger Jahre mit den Produzenten Conny Plank, René Tinner und „Milk & Sugar“ sehr eng zusammen. Jahrelang spielte er für Marius Müller-Westernhagen, Heinz-Rudolf Kunze und Julia Neigel unzählige Hits ein.

NUR EIN HALBTON… Eine Produktion im Studio N werde ich nie vergessen. Es war eine Session mit dem Londoner Studio Orchester und der Studioband. Alle Musiker waren sehr von sich überzeugt, und davon, dass sie alles spielen können. Wir fi ngen dann an zu spielen und es hörte sich irgendwie komisch an. Da es für mich nicht passte, hörte ich auf zu spielen. Daraufhin wurde ich vom Dirigenten des Londoner Studio Orchesters angemacht und er drohte mich hinauszuschmeißen wenn ich nochmal einfach aufhöre. Ich habe dann zu ihm gesagt: „Du meinst ich kann nicht lesen, ich denke du kannst nicht hören. Es ist alles einen Halbton höher als wir spielen.“ Das Verrückte war, dass es auch kein anderer Musiker hörte. Alle waren so in ihren Noten vertieft. Nach eingehender Überprüfung wurde er ganz kleinlaut. Danach haben wir noch drei Stunden gebraucht um alle Stücke umzuschreiben.




 

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