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Aus dem Leben eines Studiobassisten: Raoul Walton

Aus dem Leben eines Studiobassisten: Raoul Walton

In der Serie „Aus dem Leben eines Studiobassisten“ erzählen Bassheroes kurze Anekdoten aus ihrem Alltag im Tonstudio. Für viele Bassisten war und ist der Beruf des Studiobassisten ein Traumjob. Doch leider werden Studiobassisten immer weniger gebucht, und das liegt nicht nur an der digitalen Studiotechnik. Der US-Amerikaner Raoul Walton wuchs in der berüchtigten Bronx in New York auf. Nach seinem Umzug nach Europa arbeitete er Anfang der achtziger Jahre mit den Produzenten Conny Plank, René Tinner und „Milk & Sugar“ sehr eng zusammen. Jahrelang spielte er für Marius Müller-Westernhagen, Heinz-Rudolf Kunze und Julia Neigel unzählige Hits ein.

NUR EIN HALBTON… Eine Produktion im Studio N werde ich nie vergessen. Es war eine Session mit dem Londoner Studio Orchester und der Studioband. Alle Musiker waren sehr von sich überzeugt, und davon, dass sie alles spielen können. Wir fi ngen dann an zu spielen und es hörte sich irgendwie komisch an. Da es für mich nicht passte, hörte ich auf zu spielen. Daraufhin wurde ich vom Dirigenten des Londoner Studio Orchesters angemacht und er drohte mich hinauszuschmeißen wenn ich nochmal einfach aufhöre. Ich habe dann zu ihm gesagt: „Du meinst ich kann nicht lesen, ich denke du kannst nicht hören. Es ist alles einen Halbton höher als wir spielen.“ Das Verrückte war, dass es auch kein anderer Musiker hörte. Alle waren so in ihren Noten vertieft. Nach eingehender Überprüfung wurde er ganz kleinlaut. Danach haben wir noch drei Stunden gebraucht um alle Stücke umzuschreiben.




 

Bass Talk

  • UFO Walter
    UFO Walter/Randy Hansen Tour 2018:
    06.11. DE
    Bremen,
    Meisenfrei Blues Club
    07.11. DE
    Hamburg,
    Downtown Bluesclub
    08.11. DE
    Oldenburg,
    Cadillac Zentrum Für Jugendkultur
    09.11. DE
    Berlin,
    Quasimodo QUASIMODO Berlin
    10.11. DE
    Erfurt,
    HsD Gewerkschaftshaus Erfurt
    13.11. DE
    München,
    Backstage München
    14.11. DE
    Karlsruhe, Substage
    15.11. DE
    Frankfurt, DAS BETT
    16.11. DE
    Leverkusen, Scala Club Leverkusen
    17.11. DE
    Freudenburg, Ducsaal Liveclub

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  • Leverkusener Jazztage:
    12. November 2018
    MIKE STERN feat. DARRYL JONES, KEITH CARLOCK & BOB MALACH

    Wenn Bob Malach auf Mike Stern trifft – Groove-Papst und ROLLING STONES Darryl Jones Bassist und der in der Jazz- und Rock Szene ständig präsente Keith Carlock die Stöcke wirbelt, dann hat sich einmal mehr die Top-Elite des zeitgenössischen Fusion- und Jazz-Rock vereint. Jede einzelne Biographie dieses Quartetts liest sich wie das „Who is Who“ der weltweiten Jazzszene.

    Und auch heute noch schwebt der Geist des großen amerikanischen Jazz mit Namen wie Randy Brecker, John Scofield, Herbie Hancock, David Sanborn, John McLaughlin, Blood Sweat & Tears  und Billy Cobham über den Konzerten, die Mike Stern und Band weltweit geben. Jeder einzelne griff schon im Alter von 4 bzw. 9 Jahren zu den Instrumenten, die sie bis heute auf ihren unzähligen Stationen mit den großen Namen der Jazz und Rock Szene nicht los ließen.

    Freuen wir uns auf druckvoll treibenden Jazzrock und dieses einmalige Fusion-Erlebnis – ein Highlight im Forum.

    Besetzung

    Mike Stern – guitar
    Bob Malach – saxophone
    Darryl Jones – bass
    Keith Carlock – drums

     
  • HANDS PROJECT
    Vernisage: Marc Mennigmann "HANDS PROJECT"
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HANDS



Bass Special: HANDS

„100 Bilder sollen es werden“, sagte sich der Fotograf und Musiker Marc Mennigmann im August 2014. „Und präsentieren werde ich die Aufnahmen in Ausstellungen und in einem Buch.“ ...

HANDS

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