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Musikmesse 2018

Musikmesse 2018. Die Musikmesse im Jahr 2018 war „irgendwie“ anders. Dennoch fühlten wir uns etwas in die alten Zeiten der späten Neunziger versetzt. Ob das an der neuen Hallenverteilung lag? Leider fehlte das Gros der für unsere Branche relevanten Aussteller. Fender, Warwick, Gibson? Fehlanzeige. Die Anzahl der Stände, auf denen etwas für den Bass geboten wurde, war daher sehr überschaubar. Als einziger Global Player ließ sich Yamaha blicken, deren Stand mit Bässen zum Glück gut bestückt war. Hier konnte man vor allem die neue BB-Serie in allen Varianten testen.

Wir brechen an dieser Stelle mit einer Tradition, denn haben wir bis dato den Messebericht der besseren Übersicht wegen in alphabetischer Reihenfolge gehalten, kommt er dieses Mal in loser Abfolge. Wegen der geringen Anzahl an Ausstellern ist das zu verschmerzen. Für die angegebenen Preise übernehmen wir (wie üblich) keine Gewähr.

Bass Professor 3/2018, Ausgabe 94, Musikmesse 2018

AER Schon seit Jahren erfreuen sich die ausgeklügelten Bass-Combos von AER aus Velbert vor allem (aber nicht nur!) bei Profi s großer Beliebtheit. Momentan umfasst die Range fünf Bass-Combos, die sowohl für E- als auf für Akustikbässe ausgelegt sind. Für Kontrabassisten ist der BassCube2 natürlich erste Wahl. Info: www.aer-the-acoustic-people.de



YAMAHA Dreh- und Angelpunkt der Messe war eindeutig der imposante Stand von Yamaha, deren Angebot an professionellem Musikequipment stets aufs Neue verblüfft. Bei den Bässen werden zur Zeit natürlich alle Weichen gestellt für die neue BB-Serie, die in Frankfurt komplett vertreten war. Das Bild zeigt (von links) einen weißen TRBX und anschließend die neue Reihe: BBP35, BBP34, BB 735A, BB 434M und ein BB 234 – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Info: www.yamaha.de



HÖFNER Die Ausstattung des Standes hat uns bei Höfner am besten gefallen! Hier hat man sich einmal mehr darauf konzentriert, wofür die Company steht. Und das heißt: Paul McCartney und die Beatles. Es ist einfach nett, wenn die Fab Four um die Ecke blinzeln, da fühlt man sich in guter Gesellschaft.

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

H 500/1 Relic Violin Bass H500/1-63-RLC-0 – diese Bezeichnung trägt nicht etwa ein Droide in „Krieg der Sterne“ sondern so lautet die vollständige Bezeichnung dieses wahrhaft bildhübschen Höfner Violin Basses. Der Meisterlackierer der Höfner Werkstatt hat dieses Trauminstrument auf alt getrimmt. Dieses Schmuckstück gibt es in einer 1963- und 1961-Version und kostet ca. EUR 3.350,–. Linkshänder, wie z.B. Paul McCartney, brauchen praktischerweise keinen Aufpreis zu zahlen.

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

H500/5-REP-0 Der von den Außenmaßen recht große Höfner H500/5 Bass wurde erstmalig 1957 vorgestellt und bis in die frühen Siebziger produziert. Dieses Modell benutzte kein Geringerer als der erste Beatles- Original Bassist Stu Sutcliffe, der auf tragische Weise bereits 1962 verstarb. Als „Reeperbahn-Bass“ sieht dieser Bass seiner Wiederauferstehung entgegen. Wer EUR 4.995,– auf den Tresen legt, bekommt als Sahnehäubchen noch einen Deluxe Koffer von Höfner oben drauf gelegt. Info: www.hofner.com

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

JÜRGEN ATTIG Das war eine freudige Überraschung! Am Stand von Yamaha trafen wir auf das BASS PROFESSOR Redaktionsmitglied Jürgen Attig, der für den kurzfristig verhinderten Claus Fischer die neuen BB-Bässe vorführte.

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

ESPEN Du träumst von einem selbstgebauten oder gar von dir angefertigtem Instrument? Und weißt nicht, wo du das passende Holz erwerben kannst? Dann nix wie ab zu Espen! Auf der Musikmesse konnte der Frankfurter Holzspezialist natürlich nur eine schmale Auswahl präsentieren. Einfach mal ein Blick auf die Website werfen oder zum Telefon greifen. Info: www.espen.de

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

MUSIC MAN STINGRAY Am wie immer abgeschirmten Business-Stand von Musik Meyer, bekanntlich der deutsche Vertrieb für Music Man, konnten wir immerhin einen einzigen StingRay erblicken. Hier gibt es spannende News, denn der amerikanische Bass-Klassiker wird komplett überarbeitet und zeigt sein neues Erscheinungsbild im Herbst dieses Jahres. Viele Details werden behutsam überarbeitet.
Info: www.musik-meyer.de

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

GEOMEGA Mit einer Prise Humor sollte man den Bässen – und neuerdings Gitarren – von Geomega begegnen, denn sie sind, wie man dem Bild entnehmen kann, durchaus provokativ und wären gerne sexy. Lange Zeit wurden nur elektrische Uprights gefertigt. Neu im Programm sind Gitarren, die man sich individuell gestalten kann. Info: www.geomega-music.com

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

GUARDIAN Einsam stand in Frankfurt ein Modell namens „Raitey“ (Abbildung) auf einem recht großen Stand, der alles andere anbot, außer weiteren Bässen. Der Raitey machte einen guten Eindruck, andere Modelle hören auf den Namen „Carry“ oder Progie“. Leider unterhält der aus Fernost stammende Hersteller eine mäßige Website, die chinesische Sprachkenntnisse erfordert. Info: www.tkw-guardian.info

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

CUSTOM SHOP DOMINICANA In der Dominikanischen Republik werden nicht nur vorzügliche Zigarren gerollt, es werden auch traumhafte Bässe gebaut. Allein die Holzauswahl ist atemberaubend schön. Ein deutschstämmiger Mann aus Polen ist in die Dominikanische Republik ausgewandert und baut dort erlesene Bässe – die Auswahl in Frankfurt hat uns noch besser gefallen als das, was auf der Website angeboten ist. Die Bässe sind zudem durch die niedrigen Produktionskosten extrem günstig. Info: www.customshopdominicana.com

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

DIMAVERY Dimavery werden in China gefertigt und in deutschen Landen exklusiv über Steinigke vertrieben. Mehr als EUR 150,– kostet kaum einer der hier abgebildeten E-Bässe, die meisten sind sogar wesentlich günstiger. Soundlich bieten die Bässe mehr als man für EUR 150,– verlangen kann, ob als Einsteigerinstrument oder als Zweitbass, da bekommt man was geboten. Info: www.steinigke.de

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

MOSCATO Moscato aus Frankreich waren ein echter Lichtblick – und zudem der einzige (!) Stand in Frankfurt, auf dem ausschließlich Bässe zu sehen waren. Man sieht es schon an der opulenten Optik, die Instrumente gehören nicht nur in Frankreich zur absoluten Oberliga. Jean- Luc Moscato verwendet ausschließlich edelste Hölzer, um seine traumhaften Instrumente Wirklichkeit werden zu lassen, die sich zudem durch ein eigenständiges Design auszeichnen. Soundlich gehen die Bässe sehr in die HiFi-Richtung. Info: www.luthier-guitare-basse-moscato.com



NBE NBE – drei geheimnisvolle Buchstaben, die für exzellente Bässe stehen. Bei der tschechischen Company NBE sind momentan mehrere Bass-Companies unter einem Dach untergebracht. Hergestellt und vertrieben werden die Bässe von Esh und Clover. Für NS Design und Spector baut man die phantastische Euro-Serie. Die Qualität ist Spitzenklasse! Infos: www.nbe.cz



JONES MUSICAL INSTRUMENTS Stones-Bassist Darryl Jones präsentierte in Frankfurt von ihm entworfene und vom erfahrenen Gitarrenbauer John Carruthers (Fender, Ibanez,G&L) gefertigte Instrumente. Jedes davon wird auf Bestellung gebaut, Customwünsche sind also möglich. Die beiden Bass-Grundmodelle sind der Chatham (P-Type, 1 Pickup) und Gresham (J-Type, 2 Pickups). Infos: www.jonesmusicalinstruments.com






FENDER TELECASTER
Die Geschichte der modernen elektrischen (Brett-)Gitarre begann bekanntlich im Jahr 1950 als Leo Fender und George Fullerton die „Esquire“ (ein Tonabnehmer) und bald darauf die „Broadcaster“-Gitarre (zwei PUs) präsentierten, die kurze Zeit später aufgrund von Namensstreitigkeiten „Telecaster“ heißen sollte und als diese in die Geschichte einging. Thomas Weilbier – seines Zeichens Chef vom No.1 Guitar Center in Hamburg – hatte sich die Mühe gemacht und zahlreiche bemerkenswerte und wertvolle Teles aufgefahren – ein echtes Highlight auf der Messe! Wir sind gespannt, ob sich dieser Showdown im nächsten Jahr mit den Bässen wiederholt. Info: www.no1-guitars.de



SING A SONG Wer nach einem netten Geschenk sucht, das mit Musik oder Instrumenten zu tun hat, sollte mal auf die Website von Sing A Song gehen. Dort findet sich einfallsreicher Instrumentenschmuck und besonders oft werden dicke Bass-Saiten verwendet. Das sieht am Handgelenk absolut cool aus! Alle Schmuckgegenstände von Sing a Song werden übrigens per Hand in Frankreich hergestellt. Info: www.singasong.fr

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

EICH AMPLIFICATION Außer AER war die deutsche Amp-Szene lediglich durch Eich Amps vertreten. Thomas Eich ließ es sich nicht nehmen und präsentierte eine Auswahl seiner erfolgreichen Range. Achtung, die „Pleasure Boards“ heißen jetzt „Bass Board“. Infos: www.eich-amps.com

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

Thomas Eich Sonny Boy Thomas Eich an seinem zweiten Stand, per Kopfhörer konnten hier die Amps angetestet werden. O-Ton Thomas: „Bei mir am Stand war immer was los!“

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

LAK BASS Dieser erlesene Bass von Masterbuilder Jozsi Lak ist keine optische Täuschung. Vielmehr handelt es sich um einen Linkshänderbass mit einem reversed Headstock – die Kopfplatte ist somit „richtig rum“. Der Bass ist ein echtes Arbeitsgerät und kostet mit Edeldecke und Hochglanzlackierung ca. EUR 2.440,–. Info: www.jozsi-lak.de



Jozsi Lak Ein sehr sympathischer Zeitgenosse: Jozsi Lak aus dem beschaulichen Weilburg im Taunus.

Musikmesse 2018: Bass Professor 3/2018

LÖWENHERZ DAGGER 4.6 Wer sich auf der Suche nach neuen Horizonten befindet, sollte mal einen traumhaften Löwenherz in die enge Wahl einbeziehen. Das abgebildete Modell nennt sich Dagger 4.6 – ein 4-Saiter als bolt-on mit unglaublichen sechs Tonabnehmern, die spielend leicht zu bedienen sind. Motto: Lowenherz is really low! Info: www.lowenherzbass.com



Weiterlesen im Bass Professor Magazin, 3/2018, Seite 50

Bass Talk

  • Nik West
    BASS PROFESSOR präsentiert Nik West live! In der Ausgabe 4/2015 hatten wir die Ausnahmebassistin Nik West mit einer opulenten Story vorgestellt – nun gibt es Good News! Die einzigartige Nik kommt mit ihrer Band für drei exklusive Konzerte nach Deutschland! Für Fans der Funk & Soul-Musik ein absolutes Highlight!
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  • SUPERBASS IV
    Leverkusener Jazztage
    Mittwoch, 08.11.2017


    MARCUS MILLER


    KINGA GLYK 

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  • -> FEEL THE BASS

HANDS



Bass Special: HANDS

„100 Bilder sollen es werden“, sagte sich der Fotograf und Musiker Marc Mennigmann im August 2014. „Und präsentieren werde ich die Aufnahmen in Ausstellungen und in einem Buch.“ ...

HANDS

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