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Bass Special: Emerald Guitars Draco BassWas ist das eigentlich, dieser Draco Bass von Emerald Guitars aus dem hohen Norden Irlands? Ein echter Bass? Ein Zwitter aus einem Instrument und einem Designobjekt? Oder ist das gar kein Instrument, sondern gleich ein Kunstobjekt, was in einer Vitrine ausgestellt wird? Die Antwort auf all diese Fragen lautet: ja!

Alistair Hay von Emerald Guitars machte seine ersten Erfahrungen in der Verarbeitung verschiedener Kunststoffe beim Bau von Bumerangs und Rennbooten. Seine ersten Gitarren aus Grafitfaser entstanden ab 1998 – die ersten ernstzunehmenden nach eigenen Aussagen jedoch erst im neuen Jahrtausend. 2001 war entscheidend für den bis dato nahezu unbekannten irischem Instrumentenbauer: Mit dem Nachbau der Fantasie-Gitarre vom Cover des „The Ultra Zone“-Albums von Steve Vai, die Hay dem überraschten Gitarrenhexer als Geschenk überreichte, rückte der Ire in den Lichtkegel des allgemeinen Interesses. Kurze Zeit später erfolgte der Adelsschlag für Hay: Vai setzte die Gitarre sogar on tour ein!

Seither erarbeitete sich Emerald Guitars mit einigen Standard-Gitarrenund Bassmodellen, vor allem aber einer Vielzahl ausgefallener Custom- Anfertigungen einen hervorragenden Namen in der internationalen Szene. 2008 realisierte der irische Instrumentenbauer eine Drachen- Gitarre namens Bahamut für den taiwanesischen Superstar Wang Leehom, was Hays Arbeiten über Nacht fast im gesamten asiatischen Raum bekannt machte.

Der außergewöhnliche Draco Bass erblickte im Sommer 2009 als Custom-Order eines Kunden aus Bangkok als direkte Reaktion auf die Bahamut-Gitarre das Licht der Welt. Die Basis für das komplette Instrument bilden ein spezieller Industrieschaum und Grafitfaser. Durch Weiterverarbeitung in Form von Schleifen, Fräsen und – ja, nicht zuletzt sogar kunstvolles Schnitzen in schierendlosen Stunden – können auch ungewöhnlichste Designformen realisiert werden. Das Resultat ist ein extrem robustes Instrument, welches jedoch angenehm leicht ist. Somit kann man reuelos weitere Komponenten ver- und einbauen, etwa die Elektronik des Instrumentes, die im Übergang zwischen Drachenkörper und -schwanz untergebracht wurde. Oder strahlend blaue LEDs, welche die stechenden Augen des Drachen bilden. Bekannte Komponenten wie hochwertige EMGHumbucker und ein Carbon-Griff brett mit 24 Bünden sorgen schließlich dafür, dass aus Draco auch ein ernstzunehmender und gut klingender Bass wird.

Doch schaut man sich das Instrument einmal genauer an, so erblickt man hier nicht nur einen Drachen, sondern gleich eine ganze Familie: Dem Body-Drachen sitzt nämlich ein zweiter gegenüber, der sich an die Kopfplatte klammert. Und ebenfalls hier am Headstock finden sich (als Stimmechaniken!) sogar noch fünf Drachenkinder, die eigens von einem Juwelier angefertigt wurden. Die blitzende Lackierung des Instrumentes ist übrigens eine spezielle, extrem seltene und sündhaft teure Chromfarbe. Das Ergebnis spricht jedoch für sich – wir können angesichts einer derartigen handwerklichen Meisterleistung vor Alistair Hay von Emerald Guitars nur den Hut ziehen! Der Preis für dieses höchst außergewöhnliche Instrument: 15.000,– US-Dollar. Wie häufig der thailändische Besitzer seine Drachenfamilie wohl zur Arbeit ausführt?

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(Bass Professor 1/2013 - Ausgabe 68, Seite 8)

 

 

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Unsere Rubrik „Bass Special“ lässt uns den Freiraum, regelmäßig über ganz besondere Instrumente zu berichten. Das können Bässe einer bestimmten Company sein – es können aber auch Instrumente sein, die einem speziellen Thema zugehörig sind. Ein ebenso seltenes wie faszinierendes Thema ist der 12saitige Bass, um den wir uns in dieser Ausgabe kümmern möchten. ...  (Weiterlesen in: Bass Professor 2/2011, Seite 17)

12-Saiter

BS: 52er



Der Mythos von Fender ist ungebrochen! Immer wieder erreichen uns Anfragen, mehr über ältere Fender- Bässe zu berichten. Natürlich kommen wir diesem Wunsch gern nach und präsentieren euch hier ein erlesenes Schmuckstück aus den Anfangstagen des elektrischen Basses. Der E-Bass wurde ja „nur“ deshalb erfunden, weil Gitarristen Kontrabass spielen sollten. Für die Vielzahl der Gitarristen gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu wenig Jobs. Dafür gab es einen Mangel an Kontrabassisten. Also baute Leo Fender 1951 den Fender Precision Bass, nachdem er erst im Jahr zuvor seine erste E-Gitarre der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt hatte.

1952 Precisionbass

Bass Special


An einem Höfner Beatle Bass kann man sich einfach nicht sattsehen! In Ergänzung zum BASS MUSEUM, dass euch einen seltenen Höfner 500/1 aus dem Jahr 1963 zeigt, könnt ihr euch hier von einem Exemplar aus dem Jahr 1965 die Augen massieren lassen. Auf den Bildern kommt die schöne Korpusform mit den typischen Haarrissen besonders gut zur Geltung. Ebenso die großen Pickup-Rahmen und das Hals-Binding, das erstmals ab 1964 eingesetzt wurde. Das Perlmutt-Schlagbrett ist wunderbar nachgedunkelt und passt zum kleinen Elektronik-Fach. Das Finish ist bei diesem alten Exemplar besonders schön und – wie die Beatles, die uns hier in Form kleiner Figuren begegnen – einfach zeitlos!

Höfner Beatle Bass

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