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Hallo, liebe BASS PROFESSOR-Leser und -Leserinnen!

Mein Name ist Sandra Pape und neben dem Bass, welchen ich seit ca. einem Jahr und vier Monaten spiele, arbeite ich als Buchhaltungskraft in Bayern. Heute möchte ich euch meinen Weg zum E-Bass erzählen, um auch andere Ladies zu ermutigen, das „bässte“ Instrument des Planeten auch noch mit 30 Jahren und älter zu erlernen.

Ich selbst bin erst relativ spät zum E-Bass gekommen: ich war bereits 34! Grund hierfür war in erster Linie mein erster Konzertbesuch bei meiner Lieblingsband am 16. November 2010. Der Sänger, welcher gleichzeitig Bassist dieser Band ist, hat mich mit seiner Darbietung schlichtweg vom Hocker gerissen. Mir war klar: Jetzt ist endlich die Zeit gekommen einen früheren Kindheitstraum wahr werden zu lassen! Schon als Kind wollte ich immer gerne ein Instrument erlernen, doch es hat sich nie die Gelegenheit dazu ergeben. Nun wusste ich: die Zeit war reif!

Nach dem Konzert haben mein Lebensgefährte, welcher mich begleitete, und ich unseren Kindern davon erzählt – und es kam, wie es kommen musste… das Fieber brach aus. Mein großer Sohnemann wollte nun auch E-Bass spielen lernen, allerdings nicht alleine: „Zu zweit lernt es sich leichter!“, das dachten wir beide. Anfangs hat das auch ganz gut geklappt. Da ich beruflich und privat sehr eingespannt war, konnte ich mir zwar nicht immer täglich die Zeit nehmen mit meinem großen Sohn in dem Maße üben, wie ich das eigentlich wollte. Trotzdem bin ich am Ball geblieben und habe Übungssoftware und Bücher gekauft. Wie oft im Leben kam aber alles anders als man denkt: Ich hatte das Glück, dem Instrument schon mit relativ wenig Übung ein paar brauchbare Töne zu entlocken. Was meinem Sohnemann jedoch nicht gelang. Er verlor schnell das Interesse, da sich die Erfolge nicht schnell genug einstellten. Da half kein gutes Zureden – er hing das Bassspielen an den Nagel. Was man ihm zugute halten muss: Er war damals erst 12 Jahre jung. Vielleicht hat er ja irgendwann wieder Lust E-Bass zu spielen.

Natürlich war ich darüber enttäuscht. Nun wollte ich mir und meiner Family beweisen, dass es gar nicht so schwer ist ein Instrument zu erlernen. Ich übte nun, was meine Materialien so hergaben. Allerdings kamen mir nach und nach Zweifel, ob ich das alles so richtig mache. Ich hatte nie einen Lehrer aus Fleisch und Blut, welcher mir Tipps geben und mich auf Fehler hinweisen konnte. Zeit und Geld für einen echten Lehrer standen und stehen mir leider nicht ausreichend zur Verfügung. Da mein Fortschritt nur schleppend voran ging, suchte ich eine Möglichkeit, schnell und kostengünstig einen Basskurs zu absolvieren. Dabei stolperte ich zufällig über die Anzeige von Lars Lehmanns MUSIC MAN BASS CAMP. „Das ist es!“, dachte ich. Ich muss zugeben: Anfangs hatte ich schon Angst mich anzumelden. Die meisten, die an solchen Camps teilnehmen, spielen ja schon mehrere Jahre Bass, zumindest waren dies meine Gedanken. Schließlich überwand ich meinen inneren Schweinehund und kontaktierte Lars Lehmann. Nach einigen netten Schriftwechseln, in denen er mir meine Zweifel und Ängste nahm, meldete ich mich an. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Jetzt, zwei Monate nach dem BASS CAMP, bin ich echt froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Seit dem Workshop bin ich hoch motiviert. Ich habe in kürzester Zeit ein paar (einfache) Stücke einstudieren können, die zu spielen ich mir vorher nicht getraut hätte. Nun bin ich guter Dinge und kann nur jedem raten: Wenn man etwas erreichen will, dann sollte man Taten sprechen lassen, egal wie alt man ist. Lernt das „bässte“ Instrument des Planeten! Traut euch, ihr werdet es nicht bereuen!

Und noch etwas: Man braucht nicht das teuerste Equipment um Bassspielen zu lernen. Ich spiele einen Yamaha RBX-170 in rot metallic, und mein Amp ist ein Line6 Spider IV 15. Es wäre toll, wenn ich in nächster Zeit mit anderen „Newbies“ Musik machen und eventuell sogar mal auf der Bühne stehen könnte. An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Lars Lehmann, dem ich einen mächtigen Motivationsschub verdanke. Er erweckte in mir das Interesse am Bassspielen auf seine eigene Art. Er zeigte mir eine Vielseitigkeit des E-Basses, die ich bis dato noch nicht gesehen und gehört hatte. Hut ab!

Die bässten Grüße an alle! Eure Sandra

2012-06-13

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