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Für viele FEEL THE BASS-Besucher war die junge Dame aus Mannheim einer der Höhepunkte der diesjährigen Veranstaltung. Unterstützt von einer dreiköpfigen Band plus einem Spezialisten für Visuals, legte Angie Taylor einen Bass-Teppich aufs Parkett, den man in dieser Form nicht jeden Tag zu sehen und zu hören bekommt. Uns hat der Auftritt so gut gefallen, dass wir unsere Rubrik BASS SPECIAL Angie Taylor widmen möchten. Bereits im Jahr 2010 war Angie Taylor bei FEEL THE BASS aufgetreten und schon damals hatte uns ihre damalige Performance so gut gefallen, dass wir beschlossen, sie für einen späteren Zeitpunkt wieder einzuladen.


Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen der bassenden Zunft liegt Angies Schwerpunkt weniger auf artistischen Kapriolen. Stattdessen setzt sie auf eine aufwändig angelegte akustische und optische Umsetzung ihrer Musik sowie ihrer künstlerischen Ideen.


Die Band um Angie Taylor hatte sich – wie auch die Bandchefin selbst – für die Performance in futuristische Kostüme geschmissen. Die Haut wurde mit Neon-Farben bemalt und die Bühne bis auf wenige Floor-Spots komplett verdunkelt. Das Licht lieferten die künstlerischen Videos, die ein Beamer auf die hintere Wand der Main Stage warf, und die Band bewegte sich in den farbenreichen Lichtkegeln der Visuals. Durch die auf die Haut gemalten Neon-Striche sah die Angie Taylor Band mitunter aus wie eine Voodoo-Band: Gespenster, die sich zu den zum Teil Tekknoartigen Klängen rhythmisch bewegen.

Normalerweise kann man Angie ja nicht selten mit Ritter- Bässen bewundern. An diesem Abend jedoch vertraute sie ihrem weißen Fender Jazz Bass, dessen klassischer Ton das passende Fundament für ihre Performance lieferte. Dass die Dame, die übrigens ein Studium an der Popakademie in Mannheim als Background aufweisen kann, neben einer atemberaubenden Show auch richtig gut spielt, hat sie an diesem Abend einmal mehr unter Beweis gestellt. Wir wünschen Angie Taylor eine mindestens ebenso steile Karriere wie Lady Gaga!

Übrigens: Das aktuelle Werk der umtriebigen Bassistin heißt „Fast Live“ und kann auf den einschlägigen Portalen bestellt werden. Auch das Vorbeisurfen auf Angies Homepage lohnt sich: www.angie-taylor.net

Fotos: Roland Kaschube













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